Haus  /   Früherkennung

Früherkennung:

Probleme bei der Identifikation stotternder Kinder im Kindergarten sind nach Neumann et al. :

ein nicht Offensichtlichwerden von Stottern, z.B. bei häufigen Interjektionen („ähm“), Satzabbrüchen, -neuanfängen etc., sowie evtl. durch eine bereits einsetzende Sprechvermeidung und

die stark schwankende und oft situationsabhängige Sprechunflüssigkeit, die bei  Betrachten der Spontansprache dazu führen kann, dass Stottern übersehen wird.


Die Selbsthife kann die Bundesländer mit noch so vielen Broschüren, Flyern und sonstigen gut gemeinten kassenfinanzierten Druckmaterialien “fluten”, der Nutzen ist nachweislich nahe Null. Es werden nach wie vor, viel zu viele stotternde Kinder nicht oder zu spät entdeckt.


Der Kenntnisstand über Stottern in den Kindergärten ist der gleiche wie der in der Bevölkerung, nämlich gering.

Literatur zur Früherkennung von Stottern:

Identifikation von Stottern im Vorschulalter, Neumann et al., 2014   kommt  in Kürze
IKiddyCat

An dieser Stelle können wir hoffentlich bald einen Kurzfilm für Kitas zum Download bereitstellen (siehe Projekt 3 unter proVoce 2020) 




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